Wie man kein Pferd kaufen soll, oder wie unser Hof zu seinem Namen kam...
Um es mal vorweg zu nehmen:
Keiner aus unserem „Menschen-Team" heißt Nicki.
Es war vielmehr das erste Pferd mit dem ich (Henny) die ersten Reitversuche
unternahm. Die ganze Familie hatte sich in den stämmigen Norwegerwallach
mit dem Charakterkopf verliebt. „Entweder Sie kaufen Ihn, oder er geht heute
noch zum Händler". Und so wurde es ein Ponykauf am Telefon, den wir nie bereut haben.

Etliche harmlose Stürze gingen auf das Konto von unserem liebenswerten
Querkopf, aber die Glücksmomente überwogen.

Nicki lehrte der ganzen Familie, daß man Reiten nur mit allen Sinnen betreiben kann.

Eingespannt in unser Gig oder vor dem „Pflugswägelchen" war er das geduldigste und zuverlässigste Pony, das man sich nur vorstellen konnte. Selbst in zahlreichen Reitjagden bewies er, dass Fjordpferde so etwas auch beherrschen.
Als wir vor über zwanzig Jahren in den Vogelsberg zogen, war Nicki, fast dreißigjährig, noch mit von der Partie.

Einen Sommer lang konnte er die gute Vogelsberger Luft noch genießen, bevor er in den Pferdehimmel einging.
Er war es, der unserem Hof seinen Namen gab.